Predigende Bilder

Was die Homiletik von Kunstwerken lernen kann

Jan Hermelink | David Plüss (Hrsg.)

Eine Veröffentlichung im Auftrag des Ateliers Sprache e. V., Braunschweig

Die Reformation hat den religiösen Gebrauch von Bildern im Namen des »Wortes« kritisiert, aber sie hat das Visuelle – bildliche Sprache ebenso wie »reale Bilder« – ihrerseits zur Verbreitung des evangelischen Glaubens massiv genutzt. Auch die Neuzeit weiß: Bilder können predigen, und nicht selten wollen sie auch predigen: Sie wollen trösten und verstören, verheißen und drohen, und zwar mit dem Gestus absoluter Gültigkeit. Das Fensterbild Gerhard Richters im Kölner Dom, der segnende Christus als Plakat im Bahnhof, und auf der anderen Seite das Bild der zerstörten Twin Towers in New York – das sind nur wenige, extreme Beispiel für Bild-Predigt in der Gegenwart.

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